Erlebnisberichte vom Fallschirmspringen lesen

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AFF-Schnuppersprung bei Sky-Fun in Grefrath

eingetragen am 02.07.2008

Von Suha Geisler: Gestern war es endlich so weit. Ein einhalb Monate nach meinem Theoriekurs ging es gestern endlich in die Luft. Hier nun mein vollkommen subjektiver Erfahrungsbericht:


Vorbereitungen
Gegen 11 Uhr kam ich am Flugplatz an, der aufgrund der Sprungwoche schon stark besucht war. Ich wurde für den zweiten Load, also den zweiten Start des Flugzeugs an diesem Tag eingeteilt. Es hieß also zunächst: Warten...
Das Wetter an diesem Tag war perfekt, keine Wolke am Himmel, kaum Wind, fast 30°C im Schatten.
Gegen ca. 13 Uhr ging es dann für mich los, Sprung-Kombi aussuchen (natürlich Größe XXL) und anziehen, Helm, Sprungbrille, Höhenmesser, Funkgerät zusammen suchen. Es passte alles. Dann das Gurtzeug anziehen. Schon schwer so ein Fallschirm am Boden und aufgrund der fest angezogenen Beingurte schränkte es auch das Laufen ein wenig ein, aber man will ja keine Spaziergang mit dem Ding machen.
Nachdem ich dann noch einmal mit meinen beiden Instruktoren den Exit, also das Verlassen des Flugzeugs geübt hatte ging es schon einmal über den Platz zum Flugzeug. Und da stieg die Anspannung...


Der Aufstieg
14 Springer standen vor dem Flugzeug und warteten darauf einzusteigen. Nachdem die Reihenfolge geklärt wurde (Wer zu letzt einsteigt springt zu erst raus) ging es mit meinen Instruktoren als letztes AFF-Team in den Flieger. Nach mir kamen dann nur noch Lizenzspringer. Beim Einsteigen wurde dann nochmals der Exit geprobt, bis auf eine Kleinigkeit machte ich alles richtig.
Im Flugzeug wurde es dann richtig eng. Sitze gibt es natürlich nicht, man sitzt auf dem Boden und zwar dicht an dicht und mit dem Rücken zur Flugrichtung. Das war dann auch schon das erste kuriose Erlebnis: Rückwärts starten und fliegen mit dem Blick zur Tür, wobei die Tür nur aus einer fast transparenten Rolladen-Konstruktion besteht, die also einfach hochgerollt werden kann.
Nach 300 Metern konnte wieder der Helm abgenommen werden. Bei 1700 Metern und 2000 Metern sagte ich meinen Instruktoren, was ich im Freifall bei diesen Höhen tuen würde. Insgesamt dauerte der Aufstieg ca. 10 bis 15 Minuten. Mein Zeitgefühl war sehr verschwommen. Ständig kreisten mir Gedanken durch den Kopf wie "Mein Gott ist das hoch..." - "Durchatmen..." - "Konzentrier dich auf das Programm..." - "Gleich ist es so weit...".


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AFF Theorie-Kurs bei Sky-Fun in Grefrath

eingetragen am 19.05.2008

Von Suha Geisler: Nach Monaten der Vorfreude geht es nun endlich los! Ich hatte mich ja bereits im Februar für den AFF-Schnuppersprung bei Sky-Fun in Grefrath angemeldet. Aufgrund von terminlichen Engpässen und anderen ärgerlichen Ereignissen (Siehe vorheriger Eintrag) zog sich diese Wartezeit nun bis mitten in den Mai.
Aber was lange währt wird endlich gut!


Samstag 

Da es am Samstag durchgängig bewölkt und teilweise regnerisch war blieben wir (insgesamt fünf Schüler) den ganzen Tag im Schulungsraum. Dort lernten wir das Material kennen, die richtige Freifallhaltung, das Notfallverfahren, richtiges Verhalten während der Schirmfahrt, die Planung und Durchführung des Landeanflugs, richtiges Verhalten bei Landungen in Bäumen, auf Dächern, etc. und das richtige Verhalten bei Öffnungsfehlfunktionen. Kurz um im Grunde alles, was wir für unseren Level 1 Sprung wissen müssen. 

Die Zeit verging recht schnell und interessant war es allemal. 

Besonders interessant finde ich aber die Tatsache, dass man bei ziemlich vielen Öffnungsstörungen den Reserverschirm ziehen soll. Im Grunde machte das gefühlt den halben Theorie-Tag aus: "Dein Schirm geht auf und hat Öffnungsstörung X Y Z, was machst du?" - "Notfallverfahren..." Was man dann natürlich auch direkt als Trockenübung mit den entsprechenden Griffen durchführen sollte.


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Houserunning in Cottbus

eingetragen am 05.08.2006

Von Christian Pfitzmann: Einmal wie ein Superheld über die Hochhausfassade laufen, das bleibt für viele von uns nur ein Wunschtraum. Doch Radio Cottbus machte am vergangenen Samstag das Unmögliche möglich und verwandelte die Fassade des Lindner Congress Hotels in eine Kletterwand für Adrenalinsüchtige.
In Schwindel erregender Höhe auf die Kante eines Hochhauses steigen, mit dem Gesicht zum Boden senkrecht in die Tiefe laufen: Auch ich ließ mir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen, den Superhelden zu spielen und testete stellvertretend für alle 20cent-Leser die vielleicht neue Trend-Sportart House-Running. 

 

Ich blicke in viele ängstliche Gesichter. So mancher Teilnehmer nimmt sich viel Zeit an der Kante. Doch kneifen will keiner. Ich genieße die atemberaubende Aussicht und die frische Briese auf dem 60 Meter hohen Dach des Lindner Congress Hotels. Mein Puls bleibt erstaunlich ruhig. Womöglich liegt das daran, dass ich in meiner Freizeit aus 4000 Metern Fallschirm springe.

 


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AFF-Ausbildung in Gransee

eingetragen am 25.06.2005

Von Christian Pfitzmann: Der Tag begann recht früh. Schon um 5 Uhr quälte ich mich aus meinem warmen Bett und mein erster Blick ging Richtung Himmel – strahlend blau, das ging doch schon mal gut los :-)
Doch so langsam machte sich Nervosität breit bei dem Gedanken, dass es heute schon losgehen soll, meine Ausbildung zum Fallschirmspringer.

Ich vertrieb mir die Zeit, indem ich meine ganzen (Camping-) Sachen ins Auto schaffte.
Um 6 Uhr ging es dann auch schon los.
Die 2 ½ Stunden Fahrt verliefen recht entspannend und so kam ich kurz vor 9 Uhr auf dem Sprungplatz in Gransee an. Zu meinem Erstaunen war um diese Uhrzeit schon ordentlich was los und überall wuselten Springer und ein paar Tandemgäste auf dem Gelände herum.


Um 9:30 Uhr wurden wir Schüler dann von unserem Lehrer Arno in der großen Packhalle zusammengetrommelt. Unsere Truppe bestand aus 4 Schülern – Jens, Thorsten, Detlef und mir. Wir verstanden uns gleich wunderbar und sofort kamen Fragen wie „Wie bist du denn zum Fallschirmspringen gekommen?“, „Bist du schon mal gesprungen?“ etc. auf. Dabei stellte sich heraus, dass Jens schon vor einiger Zeit mehrere Sprünge gemacht hat und durch eine längere Pause nun eine Auffrischung benötigt. Er war also schon recht „erfahren“ und wusste im Gegensatz zu uns anderen drei, was ihn erwartet ;-) Jedoch war ich der einzige, der einen kompletten AFF-Kurs belegte, denn Thorsten und Detlef wollten nur einen AFF-Mini-Kurs absolvieren (= der erste Level der AFF-Ausbildung).

 


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Rundkappenspr├╝nge in Neuhausen

eingetragen am 16.08.2003

Von Christian Pfitzmann: Nach mehrmaligen Verschiebungen des Sprungbetriebes durch einen Defekt an der Absprungmaschine konnte ich meine beiden Kennenlernsprünge (Automatiksprünge) erst am 16.08.2003 durchführen, anstatt schon am 02.08.2003. Doch das war zu verkraften und dann war es ja auch schon so weit.
Erstaunlicherweise war ich an diesem Tag mehr aufgeregt, als bei meinem ersten Fallschirmsprung das Jahr davor. Vielleicht lag es daran, dass diesmal kein erfahrener Tandemmaster die Verantwortung übernimmt und ich den Sprung bloß genießen kann.
Diesmal würde ich den Sprung aus dem Flugzeug ganz allein wagen und die Landung auch selbstständig durchführen müssen.

Am Flugplatz in Neuhausen angekommen waren wir fast die einzigen, die anwesend waren. Doch mit der Zeit war auch das kein Thema mehr, der Parkplatz war wie gewohnt rammelvoll.

Da mein Theorieunterricht schon ein paar Wochen her ist, bekam ich noch schnell eine kleine Auffrischung, was wie und weshalb zu tun ist. Dann wurden plötzlich alle Namen aufgerufen, die für den aktuellen Load (Flug ) dran waren, darunter auch ich. Ich bekam meinen Fallschirm angelegt und einen Helm in die Hand gedrückt. Und schon ging’s in Richtung Flugzeug.

 


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Tandemsprung - Mein erster Sprung aus einem Flugzeug

eingetragen am 27.07.2002

Von Christian Pfitzmann: Endlich war es soweit - mein Geburtstag! Und diesmal habe ich mir etwas ganz besonderes gewünscht, nämlich einen Fallschirmsprung. Schon immer hat es mich fasziniert, wenn ich Berichte oder Bilder zu diesem Thema gesehen habe. “Was für ein geniales Gefühl muss es sein, so frei von allen Sorgen über den Wolken zu ”fliegen”, dachte ich mir und wollte es nun einmal selbst erfahren.
Das Wetter sah nicht sehr vielversprechend aus. Dicke, dunkle Wolken hingen am Himmel und ließen nicht einen Sonnenstrahl hindurch. “Hoffentlich klappt es trotzdem mit dem Springen”, erhoffte ich mir.


Am Flugplatz angekommen begrüßten uns gleich die Verantwortlichen und hatten sogleich ein paar flotte Sprüche auf den Lippen, wie z.B. “Genieße diesen Geburtstag, denn es könnte dein letzter sein...”. Aber darauf wurde ich schon hingewiesen, als ich mir das Tandem-Ticket gekauft hatte, dass ich mit solchen Sprüchen rechnen muss.

Nun hieß es warten, warten, warten. Nach und nach trudelten weitere Leute ein. Dann endlich ging es weiter und wir fuhren zu dem extra für diesen Tag vorbereiteten Platz, wo schon riesige Planen und ein großes gelbes Kreuz auf dem Boden lagen. Auf den Planen waren schon welche eifrig dabei, die Fallschirme zu packen. Das Kreuz markierte die Landezone.

 


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