Mein Name ist Christian Pfitzmann und ich wurde am 27.07.1986 in Forst (Lausitz) in Brandenburg geboren. Nachdem ich 2006 erfolgreich mein Abitur auf dem Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium in Forst absolvierte, leistete ich anschließend meinen Grundwehrdienst bei der Luftwaffe ab. Die ersten drei Monate zur Grundausbildung ging’s an den Stützpunkt Strausberg (bei Berlin). Die restlichen sechs Monate durfte ich mir dann den Fliegerhorst Holzdorf von innen ansehen. Obwohl ich den Verein an manchen Tagen am liebsten verflucht hätte, denke ich im Nachhinein doch gern an die Zeit zurück. Aber neun Monate sind dann doch genug ;) Seit Oktober 2007 wohne und studiere ich in Berlin und fühle mich dort pudelwohl (Studium: Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin).
Nun komm ich aber zum eigentlichen Thema: Wie bin ich zum Fallschirmspringen gekommen? Nun, das ist eigentlich ganz einfach. Man mache einen Tandemsprung und mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wird man mehr wollen. So erging es auch mir.
Zu meinem 16. Geburtstag wollte ich es wissen und fuhr auf den Sprungplatz Neuhausen, um das erste Mal aus einem völlig intakten Flugzeug zu springen. Das Wetter spielte anfangs zwar nicht mit, aber das interessiert einen in dem Moment auch nicht mehr. Von diesem Tag an war ich vom Fallschirmspringen infiziert.
Kein Jahr später sollte ich den Luftraum über Neuhausen erneut unsicher machen. Diesmal absolvierte ich einen Automatenkurs samt Theorieunterricht und zwei Automatensprüngen aus rund 700 Metern an einer Rundkappe hängend. Aus heutiger Sicht beinahe undenkbar, jemanden mit einer Rundkappe aus einem Flugzeug zu werfen, aber zu dem Zeitpunkt wusste ich es auch ehrlich gesagt nicht besser. Im Nachhinein war das auch gar nicht mal so übel. Wann sonst kommt man mittlerweile noch in den „Genuss“, mal mit einer Rundkappe zu springen?
Nun gab ich mich nicht mehr mit halben Sachen zufrieden und meldete mich im Sommer 2005 auf dem Sprungplatz Gransee zur Ausbildung an. Das war wohl eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Schon während der ersten Tage auf dem Platz wusste ich, dass das nicht nur eine kurzweilige Laune von mir ist.
Mittlerweile springe ich regelmäßig, hauptsächlich in Gransee. Das liegt wohl an der tollen Atmosphäre dort, dem ideal gelegenen Platz und dem modernen Equipment.
